Multiple Sklerose

Vorwort
Hier habe ich einiges wissenswerte über MS zusammengetragen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und habe auch das eine oder andere in Bezuge auf Verständlichkeit und Einfachheit abgekürzt, bzw. dementsprechend einfach gehalten. Es soll nur einen kurzen Überblick gewähren und ist maximal als eine kleine Einführung gedacht. Weiführende Links hier und Literaturtips hier.

Was ist Multiple Sklerose?
Multiple Sklerose, kurz MS genannt, ist eine chronisch entzündliche Nervenerkrankung, des Zentralnervensystems.
Nach heutigem Stand der Medizin, ist die Ursache und Entstehung der MS noch nicht bekannt und daher schwer therapierbar. Auch ist die MS heute noch nicht heilbar.
MS kann in jedem Lebensalter auftreten. Bei den meisten zwischen dem 30igsten und 50igsten Lebensjahr.
Meines wissens nach, ist umso jünger man erkrankt, der Krankheitsverlauf oft weniger schwer.
Die Entzündung entsteht, da die körpereigene Fresszellen des Immunsystems, die Eiweißstoffe derUmmantelung, der Nervenzellen auffressen. Man spricht auch von Entmarktung. Diese Entmarktungsstellen nennt man Plaques und man kann sie mit Hilfe des Kernspintthomographen (medizinisches Gerät, welches Schichtaufnahmen vom Gehirn darstellt, ä. einem Röntgemgerät) sehen.
Zum Teil, wird bei diesen entzündlichen Prozessen, nicht nur die Ummantelung sondern auch die Nervenzelle selbst geschädigt.
Eine akute Entzündung wir Schub genannt. Der akute Entzündungbereich Herd. 
Während eines Schubes, wird der Patient meist mit Cortison (körpereigenes Neberindenhormon) für kurze Zeit unter hoher Dosis (Stosstherapie), behandelt. Das Cortison unterbricht die Immunantwort, und damit den entzündlichen Prozess.
Daher ist das Immunsystem geschwächt und der Patient ist in dieser Zeit sehr anfällig für Infektionen, Sonnenbrand u.ä..
Ein schnelles Unterbrechen der Entzündung, führt dazu, das die Entmarktungen gering gehalten werden und somit die entstehenden Schädigungen des Nervs.
Während den entzündlichen Prozessen, kann es dazu kommen, das bei dem Betroffenen, Ausfallerscheinungen auftreten.
Je nach Lage des Herdes, können das Kribbel- und/oder Taubheitsgefühle der Haut sein, Störungen in der Motorik, Sehstörungen, z.B. Doppelbilder usw. .
Unter der Therapie mit Cortison, können sich diese Missempfindungen oder gar Behinderungen wieder gänzlich zurückbilden. Manchmal dauert dieses auch einige Zeit. Ist der Nerv zu stark geschädigt, können Missempfindungen und Behinderungen auch dauerhaft bleiben.
Vor einigen Jahren dachte man noch, dass sich Nervenzellen nicht regenerieren können. Inzwischen ist das Gegenteil bewiesen und so kann es dazu kommen, das Missempfindungen oder gar starke Behinderungen, sich nach Jahren bessern können oder sich gar gänzlich zurückbilden.
Was die Therapie der MS zusätzlich erschwert, ist das der Verlauf der Krankheit, so wie die Symthomatik jades Patienten ganz unterschiedlich sein kann. Daher wird die MS auch die Krankheit mit den 1000 Gesichtern genannt.

Die 3 unterschiedlichen Verlaufsformen:
Bei der MS wird zwischen drei Verlaufsformen unterschieden:
1. Typ- Schubförmige MS: Hierbei erleidet der Patient Schübe in mehr oder weniger regelmäßigen Zeiträumen. Die Ausfallerscheinungen sind meist geringer und bilden sich wieder komplett zurück. Oft kommt es dazu das sich dieser 1 Typ im späteren Krankheitsverlauf in den 2.Typ wechselt.

2. Typ- Propagierende-Schubförmige MS: Hierbei treten die Schübe wie bei Typ 1 auf. Allerdings bleiben oftmals Behinderungen zurück.

3.Typ- Retzendierende MS: Diese Verlaufsform geht ohne Schübe einher und es entstehen nach und nach schwere Behinderungen.

Prohelaxemittel und andere Therapien 
Es gibt sogenannten Prophylaxemitteln. Diese sollen weiter Schübe und damit ein vortschreiten der Erkrankung verhindern. Dies werden sukutan oder intramuskulär verabreicht. Sofern der Patient motorisch dazu in der Lage ist, kann er sich diese selbstverabreichen. Allerdings sind die Nebenwirkungen, dieser Mittel oft sehr unangehnem und stark ausgeprägt. So dass, sie meist erst nach längeren Krankheitsverläufen oder sehr kurzen Schubintervallen des 1 Typens angewand werden.
Meist werden sie erst nach auftreten erster dauerhafter Missempfindungen oder Behinderungen gegeben.
Bei dem 3.Typen ist die Gabe dieser Mittel, meines Wissns nach, nicht möglich. Da diese nur bei Schubförmigenenverläufen helfen kann.
Bei sehr schwern Verlaufsformen des 2.Typs und bei einigen Fällen des 3.Typs kann auch eine besondere Form der Chemotherapie zum Einsatz kommen.
Der Einsatz mit Humanglobullinen ist umstritten.

Begleiterscheinungen der MS
Ein weitere schwerer Aspekt dieser Erkrankung sind die häufigen Begleiterscheinungen der MS. Meist treten diese in späteren Krankheitsverlauf auf.
Dazu zählen unter anderem rasche Ermüdbarkeit, allgemeine Müdigkeit, Schmerzen und Depressionen, Konzentrationstörungen...
Teilweise können diese selbst durch die MS indiziert sein oder aufgrund der MS als eigenständiges Krankheitsbild auftreten.


MS, nicht unbedingt gleich Behinderung
Die meisten Patienten die die Diagnose MS bekommen, sind Anfangs geschockt. Nicht weiter verwunderlich, wenn man sich ein wenig mit dem Thema auseinander setzt. Zumal, wenn in den Medien über diese Erkrannkung berichtet wird, immer schwere Fälle als Beispiel genommen werden.
Man sollte aber auch wissen, das nicht jeder MS-Verlauf Behinderungen mit sich bringt. Manche Patienten bekommen auch nur einen Schub in ihrem Leben. Ausserdem wird angenommen, das weitaus mehr Menschen an MS erkrannkt sind als bekannt, da diese nie Symtomatiken in ihrem Leben bemerken und daher auch nie daraufhin untersucht werden. Nicht jeder entzündungsprozess hinterlässt Spuren oder wird bemerkt.
Jeder MS Patient, hat wesentlich mehr Plaqueherde, als das er Schübe bewusst wahrnimmt.
Und die Fälle, bei dennen sich Behinderungen nach Jahren wieder bessern, werden auch immer häufiger. Einerseits liegt es an unserer heutigen Kommuniktionsmöglichkeiten, das diese Fälle bekannter werde. Und auch durch unseren heutigen stand der Medizin und Therapiemöglichkeiten.

Zur Zeit wirden viel Forschungen betrieben. Z.B. zu Therapien, wie oralen Prophelaxemitteln. Zur Zeit laufen dahingehend mehrere Studien, auch in Deutschland. Teilweie werden diese Forschungen durch Spendengelder mitfinanziert.

 

 

Weiterführender Link - Literaturtip

 

 

 


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